Altersvorsorge – aber richtig

Das Hamburger Abendblatt vom 2./3. Oktober 2017 warf die Frage auf : „Weniger Geld aus der Lebensversicherung? Und es berichtet: „Große Anbieter wie ERGO und Generali prüfen den Verkauf der Bestände an Abwickler. Verbraucherschützer warnen …“

Ja, uns alle bewegt die Entwicklung der klassischen Lebens-/Rentenversicherungen. Denn, wie bekannt, sind die Hochrechnungen der Ablaufleistungen in den letzten Jahren stetig zurückgegangen – teilweise dramatisch. Augenscheinlich wird dies, wenn diese als Rückdeckung einer Pensionszusage fungieren oder als Tilgungsaussetzung von Finanzierungen eingesetzt wurde. Ebenso unerfreulich ist es, wenn die Überschusseinbrüche Lücken in die private Altersversorgung reißen.

Bei aller Misere – wenig hilfreich ist nun, das allerorts zu vernehmende Lamentieren oder die gern praktizierte Schuldzuweisung. Handfeste Lösungen müssen her. Aber, gibt es diese? Und wenn ja, wo sind sie? Ja, es gibt sie definitiv! Wo sie zu finden sind, das zeigen wir Ihnen gern auf!

Betrachten wir in die Ertragsbremsen der klassischen Lebens- / Rentenversicherungen, so offenbaren sich die gesuchten Lösungen.

(1) Garantiezins: Jede p. a. Garantie zwingt den Garantiegeber dazu, in Abhängigkeit vom Marktzinsniveau mehr oder weniger hohe Anteile am so genannten Deckungsstock in festverzinslichen Wertpapieren anzulegen. Je niedriger der Zins desto höher dieser Anteil.

(2) Fallender Marktzins: Bei einem Marktzins bzw. durchschnittlichen Portfoliozins von 1% müssten 90% der Anlagen in eben diesen festverzinslichen Wertpapieren angelegt werden, um den aktuellen Garantiezins von 0,9% zu erwirtschaften (Kosten unberücksichtigt)1).

(3) Beschränkung der Anlageklassen: Ohne hierauf genauer einzugehen, sind klassische Lebens-/Rentenversicherungen in ihrem Anlageportfolio stark eingeschränkt. Dies gilt für renditeträchtige Immobilien, Infrastrukturinvestments, Private Equity, Aktien etc. Genau diese werden mit fallenden Marktzinsen aber – wie an den Märkten zu beobachten war – immer interessanter  2).

Daraus folgt: Es muss nicht nur die für die typischen 20- oder 30-jährigen Laufzeiten ohnehin sinnlose jährliche Garantie gestrichen, sondern die zweifelsfrei wichtige Sicherheit sinnvoll verfolgt und erreicht werden – und zwar mit den spezifischen Eigenschaften der geeigneten Anlagen bzw. mit Anlagekonzepten – und eben nicht mit einer kontraproduktiven Garantie!

Die in diesem Sinne relevanten Faktoren einer auf Langfristigkeit ausgelegten Altersversorgung sind u.a.

  1. die tatsächliche Ertragskraft der Anlageklassen und Produkte
  2. eine breite Streuung über die geeigneten Anlageklassen
  3. die Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Rahmenbedingungen
  4. ein breit aufgesetzter Inflationsschutz

Alle vier Punkte sind speziell im heutigen Umfeld sicherlich und in der Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer klassischen Lebens-/Rentenversicherung nicht gegeben.

Welche Produkte die vorstehend genannten Anforderungen erfüllen und wie sie im Einzelfall optimal zum Einsatz gebracht werden können, muss individuell und persönlich besprochen werden. Wesentliche Aspekte sind dabei die Struktur der bereits bestehenden Altersversorgung, das Alter des Anlegers, seine Erwartungen an zukünftige Entwicklungen der relevanten Einflussgrößen und mehr.

Sprechen Sie uns an – wir finden auch für Sie einen geeigneten Weg!

 

1) 2) Siehe hierzu auch die nachfolgende Anlageverteilung und die dazugehörige Darstellung als Tortendiagramm von FinanzPortal 24 GmbH (Version 2017R2) – ein von uns genutztes Finanzplanungsprogramm.

Das Projekt – Teil 3 – Vermögensbildung und Ruhestandsplanung

Im letzten Beitrag habe ich mit meiner Unterredung mit Prof. Rürup zur Altersversorgung geschlossen. Da ich nicht weiß, ob ich seine Ausführungen zitieren darf, möchte ich es bei der Aussage belassen, dass sich Prof. Rürup ausgesprochen positiv für Aktien als Instrument der Vermögensbildung und Altersversorgung geäußert hat. Einschränkend wies er jedoch auf die mit Aktien verbundene mehr oder weniger hohe Volatilität hin. Die Volatilität bezeichnet allgemein die Schwankung von Zeitreihen, hier die Schwankungsintensität von Aktien und Aktienfonds oder Indices, die – auch aus meiner Erfahrung – definitiv nicht jeder erträgt.
Als in diesem Zusammenhang interessant qualifizierte Prof. Rürup Investitionen in Infrastruktur – das Rückgrat einer jeden Volkswirtschaft. Abgesehen davon, dass die Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD) bis 2030 hier einen Investitionsbedarf in Höhe von 65 Billionen US-Dollar errechnet hat, erlauben bestimmte Formen der Investition in dieses Segment eine gute Rendite bei begrenzter Volatilität. Schließlich noch ein paar Anmerkungen zu Punkt 3 – nämlich den sachlogischen Überlegungen, die für alternative Spar- und Anlageformen für die Zukunft sprechen. Zwei Aspekte sollen hier kurz andiskutiert werden. Zum einen gilt es zu fragen, ob

  • es sinnvoll erscheint, in eine Anlageform zu investieren, die sich über 20, 30, 40 oder 50 Jahre und länger als relativ unflexibel darstellt
  • es schlau ist, in Zinsanlagen zu investieren – in Anlagen, die Dritten als Kapitalbeschaffung – häufig – für renditeträchtigere Investitionen dienen?

Graphische Darstellung des Einflusses der Renditen auf Basis eines Referenzzeitraumes von 35 Jahren

Zielführender erscheint es vielmehr in Anlagen zu investieren, die direkt an der Quelle der Rendite investieren, in Investments, die sich zudem flexibel den Veränderungen der Welt anzupassen vermögen. Sprechen Sie uns an. Gern zeigen wir Ihnen allgemeingültige, konkretere Strategien bzw. Anlageformen. Diese erläutern wir Ihnen gern im Rahmen der fvi-Veranstaltungen, deren Termine wir rechtzeitig bekanntgeben.
Wir entwickeln mit Ihnen die für Sie optimalen Wege der Vermögensbildung, -anlage, Altersversorgung und Ruhestandsplanung in einer Einzelberatung.

Ihr Wolfgang Bruger

Das Projekt – Teil 2: Vermögensbildung und Ruhestandsplanung

Am Ende des ersten Teils meiner Betrachtung habe ich die Frage gestellt, welche Spar- und Anlageformen auf lange Sicht höhere Renditen bieten als die der klassischen Rentenversicherung. Um eine fundierte Antwort hierauf zu finden, gilt es zunächst folgende drei Punkte zu beleuchten:

  1. Welche Renditen boten alternative Anlageklassen und -formen in den relevanten Referenzzeiträumen von 20, 30 und mehr Jahren in Deutschland?
  2. Welche Vorgehensweisen sind mit welchen Erfolgen im europäischen Ausland zu beobachten?
  3. Welche sachlogischen Überlegungen sprechen bei zukünftigen Spar- und Anlagezeiträumen für die eine oder andere Anlageform?

Um Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit nicht überzustrapazieren, will ich mich in den Antworten kurz fassen. Ausführliche Erläuterungen gebe ich Ihnen gern in einem Beratungsgespräch oder aber in Veranstaltungsabenden der Firma:

fvi KG
Forum Verbraucher Informationen
für Vermögensbildungs-, -anlage- und Absicherungskonzepte

Nun aber die versprochenen kurzen Antworten:
1. Je länger die Betrachtungszeiträume, desto überlegener und ertragreicher waren die unternehmerischen Beteiligungen – hier die Aktien und Aktienfonds. Zu unterscheiden sind dabei Aktienfonds mit deutschem, europäischem und internationalem Fokus. Wenngleich diese voneinander abweichen , weisen sie grundsätzlich bessere Ergebnisse auf.

2. Aktien und Aktienfonds spielen in Deutschland – im Verhältnis zum europäischen Ausland und anderen entwickelten Volkswirtschaften – in der Vermögensbildung eine eher untergeordnete Rolle. Dies wirkt sich nicht nur nachteilig auf die Vermögensbildung jedes einzelnen aus; es führt auch dazu, dass Deutschland pro Kopf eines der geringsten private Volksvermögen in Europa aufweist!

Diesbezüglich verweise ich an dieser Stelle auf eine Analyse des „Handelsblatt Research Instituts“, dessen Präsident Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup ist. Im März dieses Jahres hatte ich im Rahmen einer Tagung Gelegenheit, mich mit Prof. Rürup eingehend zum Thema zu unterhalten. Hierzu mehr in meinem nächsten Blogbeitrag, in dem ich auch auf Punkt 3 – die sachlogischen Überlegungen näher eingehe.

Herzliche Grüße

Ihr Wolfgang Bruger

Projekt: Vermögensbildung und Ruhestandsplanung

Nach wir vor ist für viele Menschen das Projekt Vorsorge für das Alter und die Sicherung eines entspannten Ruhestands eng mit den Angeboten der Lebens- und Rentenversicherungen verbunden. Automatisch greifen sie für die Phase des Aufbaus auf die klassische und/oder fondsgebundene Lebens- bzw. Rentenversicherung zurück. Auch werden vor dem Renteneintritt gern freie Mittel in die Rentenversicherung eingezahlt. Als Ordnungsrahmen hat der Gesetzgeber dabei zunächst drei Säulen, 2005 dann mit dem RV-Nachhaltigkeitsgesetz und der Einführung der Basis-/Rürup-Rente drei Stufen definiert:

Stufe 1: Gesetzliche Rentenversicherung sowie Basis- bzw. Rüruprente
Stufe 2: Betriebliche Altersversorgung und Riesterrente
Stufe 3: Private Rentenversicherung

Doch langsam findet ein Umdenken statt. Die über Jahrzehnte gewachsene und fast automatisch gedankliche Verbindung „Altersversorgung = Rentenversicherung“ lockert sich. Einer der Hauptauslöser hierfür ist der – der vor Jahren noch unvorstellbar – massiv gesunkene Marktzins. Mit diesem sank im Zeitablauf der Garantiezins der Rentenversicherungen, insbes. aber deren auch deren Ertragspotential – denn die Versicherer legen den Löwenanteil von etwa 80% ihres Anlage-topfes in verzinslichen Anlagen an. Die Folge: Rentenversicherungen wurden sukzessive immer unattraktiver.

Die Rendite ist bei langfristigen Anlagen jedoch äußerst wichtig! Sie spielt in der für den Ablauf eines Spar- bzw. Anlageprozesses bestimmenden Formel: Anlage-/Sparbetrag x Laufzeit x Rendite die zentrale Rolle. Bei einem fixierten Vermögensziel und sinkendem Ertrag müssten also die Laufzeit und/oder der Anlagebetrag erhöht werden. Ergo: der Prozess wäre früher zu beginnen und/oder der Spar- bzw. Anlagebetrag zu erhöhen. Da die Anlagefähigkeit in aller Regel aber begrenzt ist, stellt sich die Frage, ob es rentablere Anlageformen gibt und wie der vermeintlich bestehende „Anlagenotstand“ zu lösen ist.

Lesen Sie hierzu in unserem nächsten Blog.

Ihr Wolfgang Bruger

Änderungen bei Pflegebedürftigkeit

Am 1. Januar 2017 tritt das Zweite Pflegestärkungsgesetz in Kraft. Ich möchte Ihnen hier kompakt und übersichtlich erläutern, was dies für die Pflichtversicherung und den weiteren Absicherungsbedarf heißt. Mit Inkrafttreten des so genannten PSG II gilt ein neuer Begriff für die Pflegebedürftigkeit. Statt drei Pflegestufen gibt es dann fünf Pflegegrade. Bisher wurde die Pflegebedürftigkeit vor allem nach körperlichen Einschränkungen beurteilt, was bestimmte Gruppen wie Demenzkranke benachteiligte. Die neue Einteilung berücksichtigt alle Beeinträchtigungen – körperliche, kognitive und psychische. Relevant ist nun, wie selbständig jemand in seinem Alltag noch handeln kann. Sechs verschiedene Bereiche spielen dabei eine Rolle:

  1. Mobilität
  2. kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  4. Selbstversorgung
  5. Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits-
        oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
  6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Finanzielle Auswirkungen
Das Bundesgesundheitsministerium (BGM) geht davon aus, dass durch die Neuordnung erheblich mehr Menschen als pflegebedürftig eingestuft werden. Es steigen tendenziell aber auch die Leistungen.
Deswegen müssen ab Januar 2017 alle Pflichtversicherten um 0,2 Prozentpunkte höhere Beiträge zahlen – sprich 2,55 Prozent des Bruttoeinkommens; bei Kinderlosen erhöht sich der Beitrag auf 2,8 Prozent.

Kostendeckung fraglich
Trotz aller Verbesserungen – auch nach dem Inkrafttreten der Pflegereform reicht die Pflegepflichtversicherung oft nicht aus, um die Kosten bei Pflegebedürftigkeit voll zu decken.
Sinnvoll ist der zusätzliche Abschluss einer privaten Pflegeversicherung. Diese kann die spürbare und vielleicht schmerzliche Lücke schließen. Wie hoch diese Lücke im Einzelfall konkret ist, zeigen wir Ihnen gern auf.
Beispielhaft leistet die Pflegepflichtversicherung bei vollstationärer Pflege aktuell 1.612 €, in Härtefällen 1.995 €, nach der Reform bis zu 2.005 €. Ein entsprechender Heimplatz kostet im Schnitt jedoch 3.250 € – in Großstädten häufig deutlich mehr. Die Unterdeckung in Höhe von 1250 bis 1750 € und mehr müsste der Betroffene oder seine Familie aus eigener Tasche aufbringen.

Anpassungen der Tarife
Vor allem aber müssen die Versicherer der Neuordnung mit einer entsprechenden Anpassung der Tarifwerke Rechnung tragen. Einige der Gesellschaften passen ihre Tarife automatisch an, andere nicht. Befragen Sie hierzu Ihre Anbieter oder gern auch uns.

Auch private Pflegetarife werden teurer
Bedingt durch die höheren Leistungen werden wohl auch die privaten Pflegeversicherungen teurer. Wenn Sie zu Ihrer Versicherung detailliertere Informationen wünschen, sprechen Sie uns auch hierzu gern an.

Altersbedingt höhere Beiträge ab 2017
Angesichts der kalenderjährlichen Altersberechnung wird es für Kunden im nächsten Jahr etwa 5 Prozent teurer – lebenslänglich! Sollten Sie Näheres hierzu wissen wollen, wir stehen Ihnen gern zur Verfügung.

Rechtzeitig vorsorgen
Prüfen Sie mit Ihrem Berater, wann für Sie der optimale Zeitpunkt ist, einen Pflegetarif abzuschließen. Vergessen Sie nicht: Der Eintritt einer Pflegebedürftigkeit wird in der Regel mit höherem Alter verbunden wird – dann aber mit höchster Wahrscheinlichkeit. Dennoch gilt: Pflege- und Trauerfälle können auch in jungen Jahren infolge eines Unfalls oder einer schweren Krankheit eintreten!

Rechtzeitig handeln
Fachleute raten dazu, noch in diesem Jahr aktiv zu werden – und dies gleich aus mehreren Gründen. So bietet der eine oder andere Versicherer eine so genannte Umstellungsoption an. Sie sorgt dafür, dass der Kunde die Police ohne erneute Gesundheitsprüfung später auf einen neuen Tarif umstellen kann, ein Tarif, der die neuen gesetzlichen Gegebenheiten berücksichtigt.
Zweitens mögen einige Versicherer das neue Gesetz dazu nutzen, um die Krankheitsfragen auszuweiten. Dies mag dazu führen, dass der eine oder andere Kunde ab 2017 gar nicht mehr versicherbar ist.

Ein letzter Hinweis:
Immer wieder stellen wir in unseren Beratungen fest, dass viele wichtige Vorsorgethemen häufig nicht geklärt sind. Zu nennen sind hier die Patientenverfügung, die Vorsorgevollmacht und die Sorgerechtsverfügung,

Packen Sie die unliebsamen Themen an – wir unterstützen Sie gern.

Absicherung bei Berufsunfähigkeit

„Gesundheit ist gewiss nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“  

(Arthur Schopenhauer)

Berufsunfähigkeit kann jeden treffenBerufsunfähigkeit ist grausam, denn die Arbeitsfähigkeit ist in aller Regel die Basis unseres Einkommens – jetzt und in Zukunft. Es sollte also eine hohe Priorität genießen, unser Leistungsvermögen zu schützen. Und: Wir sollten Vorsorge gegen dessen Verlust treffen. Beginnen kann man damit gar nicht früh genug. Und: Wir können nicht nur uns selbst, sondern auch unsere Kinder absichern – als Schüler/in, Auszubildende/r, Student/in. Denn je früher der Eintritt einer Berufsunfähigkeit, desto höher das Einkommens-Verlustrisiko: In Zahlen heißt das: Eine 40-jährige Berufstätigkeit bei einem Einstiegsgehalt von 2.500,– Euro und einem Endgehalt von 7.500,-Euro (kleine Beförderungen und minimale Inflation) stellt einen Wert von 2.400.000,- € dar!

Mit diesem eng verbunden ist das Renten-Verlustrisiko: Der Verlust der Berufsfähigkeit führt zu mehr oder weniger hohen Einbußen bei der Altersversorgung. Denn je nach Eintrittszeitpunkt entfällt oder reduziert sich die gesetzliche Versorgung dramatisch – für den Aufbau einer privaten Altersabsicherung bleiben ebenfalls keine Mittel! Angenommene 25 Jahre Rentenzeit x 2.500,– Euro monatlicher Altersrente machen weitere 750.000,- € aus.

Doch wie sieht es mit der Eintrittswahrscheinlichkeit aus? Das Eintreten einer Berufsunfähigkeit stellt keine Seltenheit dar, sondern tritt über alle Berufsgruppen mehr oder weniger häufig auf (siehe Grafik).

Berufsunfähigkeit - Ursachen der Erwerbsminderung

Versicherbarkeit der Berufsunfähigkeit

Wer gesund ist, macht sich meist wenig Gedanken über die eigene Zukunft, die von einer Krankheit oder einem Unfall verändert sein könnte. Doch sind erst einmal bestimmte Krankheiten oder Beschwerden festgestellt oder psychotherapeutische bzw. Coach-Leistungen in Anspruch genommen, so wird eine Absicherung der aktuellen bzw. zukünftigen Einkünfte schwierig oder gar unmöglich!

Entsprechend möchten wir dringend empfehlen, die aktuell hoffentlich gute Gesundheit zu nutzen und bereits in jungen Jahren den ersten Schritt zu gehen.

Vorteile einer frühen Absicherung: Je früher sich der Einzelne für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidet, desto größer ist die Chance, den Versicherungsschutz ohne Zuschlag oder Ausschluss zu erhalten und desto günstiger die Prämie!

Wie nun aber könnte eine Lösung aussehen – vor dem Hintergrund, dass es nicht leicht fällt, Ausgaben für ein existenzielles Risiko zu tätigen, das im besten Fall nicht eintritt.

Strategien und Beispiele

Da – wie beschrieben – im Falle des Falles neben dem laufenden Einkommen ein Ersatz für den entfallenden Aufbau der Altersversorgung notwendig ist, empfehlen wir eine Kombination aus Absicherung und Vermögensaufbau, die günstiger ist als man vermuten mag!
Der nötige Aufwand kann der Einkommensentwicklung angepasst werden. Neben dieser Variante sind reine, eigenständige Absicherungen zur Berufsunfähigkeit möglich. Lassen Sie sich beraten! Denn eine konkrete Empfehlung kann nur im Einzelfall und in Abhängigkeit zur individuellen Situation erfolgen.
Von höchster Bedeutung sind aber, neben der Bonität des Versicherers, die Leistungsparameter – also die Bedingungen des jeweilig angebotenen Tarifes. Diese sollten durch professionelle Vergleichsprogramme und detaillierte Bedingungsanalysen geprüft werden.

Wenn Sie sich in die Thematik weiter einarbeiten möchten, so verweisen wir Sie auf das Thema Einkommenssicherung auf unserer Homepage www.wba24.de.

Gerne bieten wir Ihnen auch unsere persönliche Beratung an, um Ihnen den Einstieg in den Dschungel der schier endlosen Absicherungsalternativen zu erleichtern.

    Mit besten Grüßen

Brugerbild

Ihr Wolfgang Bruger