31. Oktober – Weltspartag – Reformationstag

Weltspartag – Ein Anlass zur – überfälligen – Reformierung des Spargedankens:

Wir wollen nicht 95 Thesen des zeitgemäßen Sparens an die Türen der Bankfilialen, die Türen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nageln. Aber wir wollen das Bewusstsein für eine sinnvolle, zielführende Vermögensbildung schärfen. Dies gilt besonders für Eltern, die vielleicht am diesjährigen Weltspartag ihre Kinder unbewusst auf die falsche Fährte des Sparens führten, indem Sie ein Sparbuch eröffneten und so die nächste Generation auf die „Droge Zins“ setzten.

Sicher ist das Sparbuch für den Notgroschen eine vernünftige Wahl. Oder auch dafür, um Geld zur Realisierung kleiner und größerer Wünsche zu sparen. Für alle längerfristigen Vermögensbildungsziele sind jedoch andere Medien weitaus besser geeignet. Für diese Zeiträume sind Aspekte wie

  • Inflation
  • Währungssicherheit
  • Rendite

von weitaus größerer Bedeutung als der jederzeitige Zugriff bzw. die nominelle Wertstabilität nahe der Nullverzinsung. Dies zeigt die folgende Tabelle für einen monatlichen Sparbetrag von 25,- Euro und die Ergebnisse bei unterschiedlichen Renditen und Laufzeiten:

Welche Einkunfts-/Ertragsarten aber sind es, die diese Attribute aufweisen?

Neben Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (inklusive möglicher Wertsteigerungen) sind es in erster Linie die unternehmerischen Beteiligungen – und dies besonders in Form der Aktienfonds sowie ausgewählter AIFs, also Alternativ Investmentfonds.
Denn nur diese können in einer sich permanent und immer schneller verändernden Welt die sich immer aufs Neue bietenden Chancen nutzen – mit Unternehmen wie Google, Amazon, facebook, Tesla.

Dass dem in der Vergangenheit so war, zeigen 30 Jahre DAX, MSCI, Dow Jones.
Dass dem in der Zukunft – jeweils auf längere Zeiträume gesehen – so sein „muss“, sagt uns die Logik. Denn es dürfte unseres Erachtens stets so sein, dass diverse, weltweit eine wohl ausgewählte und immer wieder aktualisierte Top-Unternehmen im Mittel einen höheren Ertrag erwirtschaften, als Anleger auf dem Sparbuch erhalten.
Um Ihnen, den interessierten Anlegern, die besten Alternativen aufzeigen zu können, bieten wir – wie vielleicht bekannt – Informationsveranstaltungen über

Forum Verbraucher Informationen
für Vermögensbildungs-, -anlage- und Absicherungskonzepte

Ihnen allen eine schöne Zeit,

beste Grüße

Ihr Wolfgang Bruger

Das Projekt – Teil 2: Vermögensbildung und Ruhestandsplanung

Am Ende des ersten Teils meiner Betrachtung habe ich die Frage gestellt, welche Spar- und Anlageformen auf lange Sicht höhere Renditen bieten als die der klassischen Rentenversicherung. Um eine fundierte Antwort hierauf zu finden, gilt es zunächst folgende drei Punkte zu beleuchten:

  1. Welche Renditen boten alternative Anlageklassen und -formen in den relevanten Referenzzeiträumen von 20, 30 und mehr Jahren in Deutschland?
  2. Welche Vorgehensweisen sind mit welchen Erfolgen im europäischen Ausland zu beobachten?
  3. Welche sachlogischen Überlegungen sprechen bei zukünftigen Spar- und Anlagezeiträumen für die eine oder andere Anlageform?

Um Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit nicht überzustrapazieren, will ich mich in den Antworten kurz fassen. Ausführliche Erläuterungen gebe ich Ihnen gern in einem Beratungsgespräch oder aber in Veranstaltungsabenden der Firma:

fvi KG
Forum Verbraucher Informationen
für Vermögensbildungs-, -anlage- und Absicherungskonzepte

Nun aber die versprochenen kurzen Antworten:
1. Je länger die Betrachtungszeiträume, desto überlegener und ertragreicher waren die unternehmerischen Beteiligungen – hier die Aktien und Aktienfonds. Zu unterscheiden sind dabei Aktienfonds mit deutschem, europäischem und internationalem Fokus. Wenngleich diese voneinander abweichen , weisen sie grundsätzlich bessere Ergebnisse auf.

2. Aktien und Aktienfonds spielen in Deutschland – im Verhältnis zum europäischen Ausland und anderen entwickelten Volkswirtschaften – in der Vermögensbildung eine eher untergeordnete Rolle. Dies wirkt sich nicht nur nachteilig auf die Vermögensbildung jedes einzelnen aus; es führt auch dazu, dass Deutschland pro Kopf eines der geringsten private Volksvermögen in Europa aufweist!

Diesbezüglich verweise ich an dieser Stelle auf eine Analyse des „Handelsblatt Research Instituts“, dessen Präsident Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup ist. Im März dieses Jahres hatte ich im Rahmen einer Tagung Gelegenheit, mich mit Prof. Rürup eingehend zum Thema zu unterhalten. Hierzu mehr in meinem nächsten Blogbeitrag, in dem ich auch auf Punkt 3 – die sachlogischen Überlegungen näher eingehe.

Herzliche Grüße

Ihr Wolfgang Bruger

Geldanlage mit Strategie lernen

Geldanlage lässt sich lernen!

Vielleicht kennen Sie den Ausspruch von John Davison Rockefeller: „Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“ Ich denke, dass an dieser sehr plastisch formulierten Aussage viel Wahres ist. Insbesondere in der aktuellen Phase des „Null-Zins-Szenarios“ bedarf es verstärkter Überlegungen, wie man Sparvorgänge und bereits angesparte Geldbeträge optimal investiert. Selbstverständlich müssen die Anlagestrategien – wie auch vom Gesetzgeber gefordert – individualisiert, also auf

  • die Ziele jedes einzelnen Anlegers,
  • seine Risikoneigung
  • seine Kenntnisse und Erfahrungen
  • sowie seine finanzielle Situation

abgestimmt werden.

Was die Ziele, die Risikoneigung und Kenntnisse anlangt – hierzu möchten wir mit einer neu gegründeten Informationseinrichtung, der

FVI KG
Forum Verbraucher Informationen

unseren Beitrag leisten und Sie, Ihre Freunde, Bekannten, Mitarbeiter oder Mandanten über die Grundlagen der Geldanlage in Veranstaltungen informieren bzw. vorhandene Kenntnisse vertiefen. Dabei berücksichtigen wir einen weiteren – weisen – Spruch von L. A. Seneca, der da sagte: „Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir noch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind“. In diesem Sinne ist ein Aspekt unserer strategischen Überlegungen, Anlageformen zu identifizieren, die sich den Veränderungen der Zukunft, flexibel anzupassen vermögen. Denn die Welt dreht sich – wie wir täglich erfahren – immer schneller; Rahmenbedingungen treten ein, die wir nie für möglich gehalten hätten, wie z.B.

  • 10 jährige Bundesanleihen, für die der Anleger, der Gläubiger, nicht Zinsen vom Schuldner erhält, sondern eine Zeitlang an den Schuldner zahlen musste!
  • Staatsverschuldungen, die weltweit aus dem Ruder zu laufen scheinen,
  • Immobilienpreise, die in Metropolen durch die Decke gehen, in Randbereichen dafür schier unverkäuflich sind,
  • die Deutsche Bank, VW und andere, die mit existentiellen Problemen kämpfen,
  • ein Ölpreis, der von über 100 auf ca. 25 US $ abstürzt und sich dann wieder verdoppelt,
  • eine riesige Flüchtlingswelle aus Afrika, dem nahen Osten und Osteuropa
  • eine Volksabstimmung in GB, die zum Brexit führt und Europa erschüttert,
  • ein Präsident Trump in den USA.

Wie sich diese Ereignisse und zukünftigen Entwicklungen auf die einzelnen Anlageklassen und Anlagesegmente auswirken wird zu diskutieren sein. Eines ist jedoch sicher: Wenn die Zinsen steigen, fallen die festverzinslichen Papiere und leiden die Anlagen, die schwerpunktmäßig in diese investieren. „Wir“ stecken in der „Zinsfalle“!
Seien Sie gespannt: Wir legen Ihnen die Zusammenhänge verständlich dar; versuchen Ihnen Antworten auf Fragestellungen zu geben, die Sie schon immer geklärt wissen wollten. Wenn Sie sich selber informieren wollen, oder andere auf diese Möglichkeit aufmerksam machen möchten, so rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail.
Wir hoffen, Ihnen mit unserem „Forum“ eine hilfreiche Informationsquelle bieten zu können und freuen uns, von Ihnen zu hören.

Mit besten Grüßen

Ihr Wolfgang Bruger

Geld richtig anlegen

Das Ziel im Blick

AnlagestrategieIm Blog – „Lernen von Warren Buffett“ – habe ich mich zu allgemeinen anlagestrategischen Überlegungen geäußert und versucht, Ihnen mögliche Ängste vor Kursschwankungen zu nehmen. Heute will ich konkreter werden.

Angenommen ein Anleger verfügt aus einer abgelaufenen Lebensversicherung, eines Hausverkaufes, einer Abfindung, Schenkung, eines Erbes oder schlicht Ersparnissen über einen gewissen, zur Anlage freien, Betrag von beispielsweise 10.000 Euro, 20.000 Euro, 50.000 Euro oder mehr und könnte zudem oder ausschließlich monatlich einen festen Betrag sparen. Wie sollte er vorgehen?

Losgelöst von der Höhe des Betrages, stets gilt es in einem ersten Schritt das Spar- bzw. Anlageziel bzw. auch verschiedene Spar- bzw. Anlageziele festzulegen, denn ohne klare Zielformulierung kein optimaler Weg! Welche Ziele könnten dies sein und wie wirken sich diese auf die Wahl der Strategien aus?
Am sinnvollsten ist hier die Differenzierung nach der zeitlichen Erstreckung der Sparprozesse bzw. Anlagedauern. So unterscheidet man nach unbefristeten – wie z.B. der Liquiditätsreserve – nach kurzfristigen (bis 2 Jahre), mittelfristigen (2 bis 8 Jahre) und langfristigen Zielen (über 8 Jahre).
Grund hierfür ist, dass aus den genannten Laufzeiten unterschiedliche Anforderungen an Lösungen erwachsen: Während für die Liquiditätsreserve und kurzfristigen Anlagezeiträumen die Wertstabilität über allem steht und der Zins (aktuell zwischen 0,0 und 0,5%) eher nebensächlich ist, sind bei langfristigen Spar- bzw. Anlagezeiträumen der Ertrag und ganz andere Kriterien relevant.

Bedeutung des langfristigen Ertrags: Dies zeigt sich z.B. bei einer 30-jährigen Anlage von 10.000 Euro, die bei
0% Zins: 10.000,00 Euro  / 1% Zins: 13.478,50 Euro  /  3% Zins: 24.272,60 Euro /  6% Zins: 57.434,90 Euro  erbringt.

Relevanz der breiten Streuung

Warum? Je länger die Spar- bzw. Anlagezeiträume sind, desto stärker ist die Bedeutung zukünftiger nationaler bzw. weltwirtschaftlicher, steuerlicher bzw. politischer Veränderungen, auf die wir keinen Einfluss haben, für den Erfolg unserer Anlageentscheidungen. Man denke an den möglichen Brexit, die Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Inflation speziell Amerikas, etwaige Zinsentscheidungen von Frau Yellen (FED), Herrn Draghi (EZB), die Entwicklung des Ölpreises, das Wachstum in China und Indien.
All das zeigt – und zwar unterschiedliche – Wirkung auf die verschiedenen Anlageklassen wie Bankeinlagen, verzinsliche Wertpapiere, Immobilien, Rohstoffe, Edelmetalle und unternehmerische Beteiligungen, insb. Aktien.
Mithin sollen wir der alten Bauernregel folgen: „Tu nicht alle Eier in einen Korb!“; sprich: Wir müssen mit einer breiten Streuung eine „Atomisierung“ des Gesamtrisikos verfolgen – übrigens die einzige Absicherung, die kein Geld kostet. All dies wird von den Fachleuten unter dem Begriff Diversifikation gefasst.
Wie kann Diversifikation funktionieren? Eine breite Streuung sollte über eine Aufteilung unserer Anlage- und Sparbeträge in mehrere Regionen der Welt und damit in aller Regel in verschiedene Währungen in unterschiedlichste Branchen – z.B. Industrien, IT Branchen, Finanzdienstleistungen,  Anlageklassen – also Nominal- bzw. Geldwerte, Realwerte wie Aktien, Immobilien, Edelmetalle , erfolgen, die – wie gesagt – bei unterschiedlichen Zukunftsszenarien unterschiedlich – positiv bzw. negativ – reagieren.

Bedeutung von Schwankungen

Geldanlage

Bildquelle: Finanzportal24 GmbH – Finanzplaner-Software PRO

Weniger wichtig ist bei längerfristigen Anlagen m. E. die durchgehende, jederzeitige Wertstabilität. Welchen Einfluss die Verfolgung dieses Ziels – gepaart mit einer zusätzlichen Mindestverzinsung – haben kann, zeigen die Probleme, mit denen sich zurzeit die Lebens- und Rentenversicherer konfrontiert sehen.
Anders beim monatlichen Sparen. Hier ist die laufende Schwankung des besparten Produktes sogar vorteilhaft, macht doch der Sparer eines volatilen Aktienfonds-Sparplanes grundsätzlich alles richtig. Denn er kauft mit einem monatlich konstanten Betrag in den Kurstälern relativ viele (günstige) Fondsanteile und bei hohen Kursen automatisch relativ wenige Fondsanteile.

Dies ist ohne Frage schlau! Denn – so zeigt das Schaubild – der Sparer erzielt einen merklichen Gewinn, obwohl sein Einstiegskurs über dem Verkaufspreis liegt! Benannt wird dieses Vorgehen als „cost-average-Methode“.

Weitere relevante Entscheidungskriterien:

Vor dem Hintergrund der Dynamik der Globalisierung der Welt und der sich auch zukünftig mit wachsensendem Tempo vollziehenden Änderungen der Rahmenbedingungen für Spar- und Anlageprozesse ist auf einige weitere Punkte zu achten. Dies sind z.B.

 

 

  • die sich möglicherweise verstärkende (gefühlte/tatsächliche) Inflation
  • die Bonität der Produktgeber, bei verzinslichen Anlagen der Schuldner u. ggf. Garantiegeber
  • die Anpassungsfähigkeit des Produktes an die sich ändernden Rahmenbedingungen
  • die Flexibilität der Produkte und etwaige Mitwirkungsmöglichkeiten bei deren Strukturierung

Welche Anlageprodukte eignen sich für eine längerfristige Vermögenanlage bzw. einen entsprechenden Vermögensaufbau?

Prädestiniert hierfür sind verschiedene, international investierende, offene Aktien- bzw. Mischfonds oder – noch besser – Portfolios, also zielgerichtet Zusammenstellungen, aus diesen. Beispiele wären hier

  • internationale Large-Cap-Fonds (Großunternehmen)
  • Nebenwerte-/Small Cap-Fonds
  • Schwellenländer-/Emerging-Market-fonds,
  • Hemisphärenfonds, wie z.B. Asien- bzw. Pazifikfonds
  • Fondsgebundene Vermögensverwaltungen.

Wenn Anlegern die auch zukünftig immer wieder auftretenden stärkeren Schwankungen an den Börsen – insbesondere bei Einmalanlagen – ein ungutes Gefühl bereiten, sind ausgewählte, von den Kapitalmärkten weitestgehend unabhängigen „Alternativ Investment Fonds“, kurz AIFs geeignet.

Sparplan und Einmalanlage

GewinnzoneDer Sparplan ist aus besagten Gründen tendenziell offensiver (Schwankungsintensiver/volatiler) auszurichten, die Einmalanlage tendenziell defensiver (schwankungsärmer). Denn Anlagebeträge gewinnen im Gegensatz zu Sparplanen aus Schwankungsintensität des Produktes keinen systematischen Vorteil – sie profitieren allein aus langfristigen Kurssteigerungen und Dividendenerträgen.
In dem Bestreben, das Risiko weiter zu streuen und damit zu reduzieren, kann man offene Investmentfonds und AIFs – neben der Streuung innerhalb der Fondsgruppen – auch noch miteinander kombinieren. Gern machen wir Ihnen hierzu individuelle Vorschläge.
Welche Vermögensbildungsstrategien und Produkte zur Realisierung des vorstehend Gesagten nun am geeignetsten sind, hängt von

  • dem jeweils aktuellen Anlagebedingungen
  • dem dann geeigneten Produktangebot sowie
  • Ihren persönlichen Wünschen Zielen ab.

Entsprechend können nähere Informationen und konkrete Vorschläge nur in einem persönlichen Gespräch gemacht werden.
Welche Rolle im Einzelfall noch staatliche Förderungen spielen können, hierzu in einem der folgenden Blogs.

Mit freundlichen Grüßen

Brugerbild

Ihr Wolfgang Bruger & Team

Lernen von Warren Buffett

InvestmentVon den „Alten“ lernen ist nicht gerade sexy – schon gar nicht für die Jugend. Wenn es sich allerdings um Tipps von einem „Guru“ handelt, sollte man seinen Aussagen schon gewisse Aufmerksamkeit schenken. Benjamin Graham war der Lehrmeister von Warren Buffett – einem der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten. Er gab seinem berühmten Schüler einst folgenden Kernsatz mit auf den Weg: „Der Preis ist, was du zahlst – der Wert ist, was du kriegst“. Warren Buffett ergänzte: „Ob wir über Socken reden oder Aktien, ich bevorzuge es, Qualitätsware zu kaufen, wenn die Preise herabgesetzt sind“. Danach zu handeln ist die Aufgabe der Fondsmanager. Dieser Tipp von einem der reichsten Mann des Planeten ist aber auch eine zentrale Leitidee für jeden Anleger. Häufig sind wir bei Kurseinbrüchen jedoch nicht etwa zum Kauf motiviert, sondern erst einmal geschockt. Die Preisrückschläge verunsichern viele Anleger. Doch tatsächlich sind diese „Vergünstigungen“ die von Buffett gemeinten Gelegenheiten, Qualitätsware zu herabgesetzten Preisen zu kaufen!

Eine ebenso bedeutsame Empfehlung vom Meister Buffett: „Nervosität und Kosten sind die größten Feinde. Und wenn Investoren darauf bestehen, rechtzeitig in Aktien ein- und auszusteigen, dann sollten sie versuchen, ängstlich zu sein, wenn andere gierig sind, und gierig, wenn andere ängstlich sind.“ Ob die aktuellen Kurse nun preiswert sind, das wird die Zukunft zeigen. Sicher ist jedoch, dass die „wahren Werte“ der Papiere in diesem Tempo sicherlich nicht fallen und steigen – es sind lediglich die PreiseChart

Wie viel einzelne Aktien, Aktienfonds oder ausgewählte Portfolios wert sind, hängt von den Zukunftserwartungen der Investoren ab. Kurzfristig ist – wie wir häufig in der Vergangenheit gesehen haben – alles möglich. So hat es immer wieder Rückschläge gegeben. Längerfristig sind die Entwicklungen regelmäßig sehr erfreulich. Hierzu sagte Warren Buffett vor geraumer Zeit:

„Langfristig werden die Börsen-News gut sein. Im 20. Jahrhundert durchlebten die USA zwei Weltkriege und weitere traumatische und teure militärische Konflikte, eine Depression, rund ein Dutzend Rezessionen, Börsenpanik, Ölschocks, eine Grippeepidemie und den Rücktritt eines in Ungnade gefallenen Präsidenten. Dennoch stieg der Dow Jones von 66 auf 11.497.“

Aktuell steht der Dow Jones übrigens bei rund 17.500!

Wie ist die Situation heute? Es gibt sehr viel Grund zur Sorge. Jeden Abend sehen wir die Brandherde in der Tagesschau. Übermäßige Staatsverschuldungen, Kriege, Unruhen, Flüchtlingsströme, drohender Brexit, fehlende Impulse aus China, das Sorgenkind Griechenland und mehr bieten allen Anlass zur Zurückhaltung.

Doch es gibt auch positive Signale! Die Zinsen bleiben auf lange Sicht äußerst niedrig. Steigen werden sie, wenn überhaupt – zunächst nur in den USA – sehr moderat. Anleger erkennen zunehmend, dass es sich bei verzinslichen Anlagen um zinslose Risiken handelt und wenden sich verstärkt den „risikoreicheren“ (volatileren = schwankungsintensiveren) Anlageformen zu.
Auch die besser als erwartete konjunkturelle Entwicklung in Europa und der moderat steigende Ölpreis sind zu nennen. Außerdem gibt es unter dem Stichwort „Digitalisierung 4.0 „ diverse Entwicklungsschübe: selbstfahrende Autos und 3D Drucker sind anschauliche Beispiele.
Weitere positive Effekte sind von notwendigen Infrastrukturmaßnahmen zu erwarten. So schätzt die OECD das weltweite durchschnittliche Investitionsvolumen für neue Infrastruktur sowie für die Instandhaltung der bestehenden auf jährlich etwa 1,8 Billionen Dollar für die Jahre 2010 bis 2030 ! Was lernen wir daraus?

Der Optimist wird mit zunehmender Laufzeit seiner Anlagen Recht bekommen (siehe Schaubild).

DAX-Grafik-Buffett

Der Pessimist wird kurzfristig immer wieder Belege für seine Zurückhaltung finden. In diesen Rückschlagphasen steigt der Optimist dagegen in den Markt ein – er ergreift die sich bietenden Chancen, wie Warren Buffet es empfiehlt.

Die Empfehlung für Ihre persönliche Anlagestrategie

  • Sie möchten Ihre Chancen nutzen,
  • Rückschläge weitestgehend vermeiden,
  • einzelne Anlage-Entscheidungen nicht selbst fällen,
  • sondern den Experten überlassen und
  • den mit Transaktionen verbundenen Papierkrieg umgehen ??!!

Dann möchten wir Ihnen einen Weg aufzeigen, der all dies berücksichtigt: die fondsgebundene Vermögensverwaltung. 

Wenn Sie Fragen hierzu haben, sprechen Sie uns gern an. Wir stellen Ihnen die Besonderheiten dieser zeitgemäßen und hochattraktiven Anlagealternative gern vor.

 

Mit besten Grüßen

Brugerbild

Wolfgang Bruger

Lademannbogen 10 –  22339 Hamburg – Tel.: 040/500213-0 /  Fax: 040/500213-99  – service@wba24.de